In Kooperation mit dem Kommunalen Präventionsrat Augsburg und der Stadtbücherei Augsburg veranstaltet der Verein „AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V.“ ein Podiumsgespräch zum Thema: „Frauenhandel und das Prostituiertenschutzgesetz – Was das neue Gesetz bisher gebracht hat.“ Das Podiumsgespräch findet am Freitag, 9. November, um 19.30 Uhr im S-Forum in der Stadtbücherei Augsburg statt.

In dem Podiumsgespräch wird mit Fachleuten und Menschen, die täglich mit den Auswirkungen des Prostituiertenschutzgesetzes zu tun haben, dieses Gesetz evaluiert. Nachdem Deutschland weltweit als Eldorado der Menschenhändler durch die Schlagzeilen gegangen ist, hat die Regierung reagiert und am 21.10.2016 dieses Gesetz erlassen, das ein 3/4 Jahr später in Kraft trat. Doch hat das Gesetz bewirkt, was sein Name besagt? Gibt es nun einen gesetzlichen Schutz für Prostituierte? Sind diese Frauen heute besser vor Menschenhändlern geschützt und ist ihre Lage besser, als vor in Kraft treten des Gesetzes? Welche Auswirkungen hat das Gesetz für den Alltag betroffener Frauen? Oder ist das Gesetz den Namen, den es trägt, eventuell gar nicht wert? Anhand dieser und weiterer Fragen wird darüber diskutiert, ob das Gesetz ausreicht um Frauen in der Prostitution zu schützen, oder ob es einen ganz anderen Weg braucht, um das Unrecht des Frauenhandels nachhaltig zu bekämpfen.

Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Sigrid Gribl statt.

Als Talkgäste sind mit dabei:
- Dirk Wurm (Ordnungsreferent der Stadt Augsburg)
- Manfred Paulus (Kriminalkommissar a. D.)
- Sabina Rasinariu (Gesundheitsamt Augsburg)
- Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher (Menschenrechtsexperte und Ethiker)
- Dr. Inge Kleine (KOFRA München)

Moderation: Jürgen Single
Musikalische Gestaltung: Michael David Lindauer (Pianist)

Der Eintritt ist frei. Ort: Stadtbücherei Augsburg, S-Forum, EG